• Mike Rüb

Pettenkofer spricht mit Andrea Ammon


Pettenkofer spricht ist ein interaktives, persönliches Gesprächsformat mit bekannten Personen der Global Health, das dem interdisziplinären deutschen Nachwuchs im Bereich Public Health und Global Health mögliche Karrierewege und Berufsfelder aufzeigt.


Als Auftakt findet Pettenkofer spricht am Donnerstag, 18. Februar 2021, von 18:30 bis 20:00 Uhr mit Dr. Andrea Ammon, MPH, als Gesprächspartnerin statt. Sie ist seit Juni 2017 Direktorin des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC).


Das eineinhalbstündige Gesprächsformat beleuchtet persönliche Geschichten, Erfolge und Misserfolge und zeigt eine diverse Bandbreite an Karriereoptionen auf. Für das Publikum besteht währenddessen die Möglichkeit, Fragen über ein Onlinetool zu stellen. Interviewt werden die Gesprächspartner*innen von Nachwuchs aus der Global Health. Die Veranstaltung findet digital statt, so dass Studierende aller Fachrichtungen und Interessierte deutschlandweit teilnehmen können.


Andrea Ammon, Direktorin des ECDC

Davor war Andrea Ammon Leiterin des Referats „Surveillance“ am ECDC und unter anderem verantwortlich für die Erstellung eines jährlichen epidemiologischen Berichts über Infektionskrankheiten in der EU. Bevor sie zum ECDC kam, war Dr. Andrea Ammon in verschiedenen Funktionen am Robert Koch-Institut in Berlin tätig, zuletzt als Abteilungsleiterin für Infektionsepidemiologie. In dieser Funktion betreute und entwickelte sie unter anderem das deutsche nationale Überwachungssystem und koordinierte das nationale Outbreak-Response-Team für aktuelle und neu auftretende Infektionen. Sie studierte Humanmedizin und Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Moderiert wird der Abend von Sylvia Hartmann (stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit) und Maike Voss (Projektleitung Globale Gesundheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik).


Hintergrund

Die Bedeutung von globaler Gesundheit nimmt in den letzten Jahren stetig zu. Mit der Strategie der Bundesregierung zur Globalen Gesundheit und mit hochrangigen Global-Health-Veranstaltungen wie dem World Health Summit wird auch in Deutschland die Relevanz von Global Health zunehmend erkannt. Die Karrierewege sind jedoch nicht klar formuliert und es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, in dem Themengebiet Fuß zu fassen. Pettenkofer spricht zeigt anhand eines informellen Gesprächsformats diese Variabilität und die damit einhergehenden unterschiedlichen Perspektiven auf.


Registrierung

Die Anmeldung ist über folgenden Link möglich: Pettenkofer spricht - Webinar-Registrierung


Veranstalter*innen

Sylvia Hartmann (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit)

Mike Rüb (LMU Klinikum, Pettenkofer School of Public Health)

Maike Voss (Stiftung Wissenschaft und Politik)










Kooperationspartner





Über den Namensgeber

Max von Pettenkofer (1818-1901) gilt als einer der Begründer der wissenschaftlichen Hygiene und der modernen Public-Health-Forschung. Er betrachtete Gesundheit nicht nur als medizinisches, sondern auch als gesellschaftliches Thema und ist der Namensgeber der Pettenkofer School of Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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